Giulio Grasso | BADROSCHKA – POP UP BATH
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BADROSCHKA – POP UP BATH

About This Project

 

„Badroschka – pop up bad“ entstand im Rahmen eines Hochschulprojektes im Experimentellen Entwurf. Dieser wurde in Zusammenarbeit mit Burgbad und ihrer veranstalteten Workshop-Reihe „Burgbad lab“ durchgeführt.
Burgbad lab zielt auf zukunftsträchtige Themen ab und fördert nachhaltiges und Universal Design. Dafür kooperiert Burgbad mit Hochschulen und lädt Studierende ein, Entwürfe zu gestalten, die diese Thematiken berücksichtigen. Um den Studenten die Möglichkeit eines objektiven Feedbacks durch ein Fachpublikum zu geben, werden die Ergebnisse aus den Workshops im Rahmen der neu geschaffenen Plattform Burgbad campus auf branchenrelevanten Messen wie der ISH präsentiert.

 

ENTWURF/KONZEPT:

Wir entwickeln uns immer mehr zu einer rastlosen Generation, wechseln öfters den Job und ziehen von Stadt zu Stadt. Wir kreieren uns durch unseren Charakter, Klamotten, Hobbys und vor allem unseren Einrichtungsgegenständen selber. Wir haben alle eine eigene Vorstellung und Ausdrucksweise von unserem Zuhause und deshalb nehmen wir, bei einem Umzug, unser ganzes Hab und Gut mit – außer das Bad.
Doch warum soll gerade das Bad, dieser so private und intime Bereich, von einem Umzug ausgeschlossen bleiben? Diese Frage habe ich mir zusammen mit Elena Gfroerer und Philipp Cartier gestellt und liefern mit unserer experimentellen Bad-Studie „Badroschka – pop up bad“ einen Lösungsansatz.
Ein individuelles Bad das uns wie ein Möbelstück begleitet und sich mit Erinnerungen füllen kann.
Auf den ersten Blick fällt vor allem die poppige Farbe von „Badroschka“ ins Auge, so ist es doch die außergewöhnliche turmartige Bauart und das modulare Montageprinzip aus verschiedenen Elementen, die das Bad erkennbar anders machen. Dabei deutet schon der Name „Badroschka“ auf das Prinzip der Verschachtelung hin.
In seine kleinsten Einzelteile zerlegt, kann „Badroschka“ wie bei einer Matroschka-Puppe ineinander gestapelt werden und kann nun wie ein voll gepackter Umzugskarton mitreisen. Dafür sind die Formen der insgesamt vier Korpusse radikal einfach gehalten. Montageprinzipien und clevere Lösungen wie eine einklappbare Armatur sind offen nachvollziehbar und erschließen sich intuitiv. Das fertige „Pop-up-Bad“ konzentriert sich formal und technisch auf das Wesentlichste. Auf- beziehungsweise aneinander gestapelt ergeben die Module eine bis auf die Toilette komplette, um eine zentrale Wasserführung angeordnete Badgarnitur.

 

PRESS:

presse.burgbad.de/pressreleases/badroschka

hs-hannover.de/produktdesigner-stellen-zukunft-der-badezimmer-vor

Date